Präzision mit Charakter
Kiritsuke Messer
Das Kiritsuke verbindet eine lange, fast gerade Schneide mit einer schräg angeschnittenen Spitze. Damit gelingen feine Gemüsestreifen, Fischfilets und genaue Schnitte mit der Spitze.
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Was ist ein Kiritsuke?
Das Kiritsuke stammt aus der japanischen Küche und vereint zwei Messertypen: das schlanke Fischmesser und das gerade Gemüsemesser. Die Schneide ist lang und flach, die Spitze läuft schräg zu. Mit der flachen Schneide schneidest du im Zug, mit der Spitze arbeitest du präzise an kleinen Zutaten.
Für wen eignet sich ein Kiritsuke?
Für alle, die viel Gemüse schneiden, gern Fisch, Sushi oder Carpaccio zubereiten und ein Messer mit Charakter suchen. Wegen der geraden Schneide ist das Kiritsuke nicht zum Wiegen gemacht. Wer viele Kräuter wiegt, ist mit einem Kochmesser besser bedient.
Länge und Stahl
- 15 bis 20 cm: wendig und ein guter Einstieg in diese Klingenform.
- Über 20 cm: mehr Schneidlänge für großes Gemüse, Braten und ganze Fischfilets.
Alle Kiritsukes in dieser Kategorie sind aus rostfreiem Stahl. Je nach Modell kommt 1.4116, VG10, ZDP189 oder Damast zum Einsatz. ZDP189 wird sehr hart gehärtet und bleibt lange scharf, braucht beim Schärfen aber etwas mehr Geduld. Was die Härteangabe bedeutet, erklären wir im Ratgeber zur Rockwell-Härte.
Ähnlich vielseitig, aber kürzer und mit runder Spitze ist das Santoku. Alle japanischen Formen im Vergleich findest du unter japanische Klingenformen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Kiritsuke und Santoku?
Das Kiritsuke ist meist länger und hat eine schräge, spitze Spitze. Das Santoku ist kürzer und hat eine abgerundete Spitze. Beide schneiden mit geradem Zug.
Ist ein Kiritsuke für Einsteiger geeignet?
Ja. Wer mit geradem Zug schneidet, kommt schnell zurecht. Wer gern wiegt, sollte eher ein Kochmesser wählen.
Kann ich mit einem Kiritsuke Fleisch schneiden?
Ja, Fleisch ohne Knochen gelingt sehr gut. Knochen und gefrorene Lebensmittel solltest du meiden.
Wie schärfe ich ein Kiritsuke?
Am besten auf einem Schleifstein mit gleichmäßigem, flachem Winkel. Zwischendurch hält ein Keramikschleifstab die Schneide in Form.














